Aktuelle Entwicklungen im Projekt

DiASper 2022

Mit Beginn des Jahres gab es zunächst personelle Veränderungen im Projekt. Für Jørgen Chr. Larssen, der das Maersk Mc-Kinney Møller-Institut an der SDU verlässt, kommt Bjarke Pedersen ins DiASper Projekt. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Teamseite.

Im Januar konnten wir auch die ersten Videos zum Projekt fertigstellen. Neben einem Lernvideo zu einem Mathematikthema entstand auch ein Einführungsvideo mit den wichtigsten Inhalten zum DiASper-Projekt. Im Laufe des Jahres werden weitere Lernvideos sowohl aus dem Bereich Mathematik als auch zu Technologiethemen folgen. Diese finden Sie unter Materialien.

Zur Halbzeit des Projekts fand Ende Januar ein erstes Meeting des Advisory Boards statt. Hieran nahmen Vertreter und Vertreterinnen aus regionalen Bildungseinrichtungen, der Wirtschaft und der Politik teil. Die Bewertung der bisherigen Projektarbeit mit der Ent-wicklung der ersten Unterrichtskonzepte sowie der Zusammenarbeit mit deutschen und dänischen Schulen war überaus positiv. Die weitere Planung zum Projekt für 2022 und 2023, die u.a. einen Austausch mit Industrie und Wirtschaft zu den Konzepten vorsieht, wurde befürwortet. Das Advisory Board wird die Arbeit im Projekt weiter aufmerksam verfolgen.

Die ersten drei Monate des Jahres wurden auch genutzt um die Kontakte zu den Partnerschulen weiter auszubauen. Neue Netzwerkpartner im Projekt wurden das Katharineum und das Trave-Gymnasium, beide in Lübeck, sowie das Otto-Hahn-Gymnasium in Geesthacht. Einige Schulen auf deutscher Seite erhielten im Februar 3D-Drucker und konnten diese zunächst mit unterschied-lichen Aufgabenstellungen erproben.

An der Kieler Gemeinschaftsschule am Brook wurden im März vom DiASper-Projektteam begleitet erste Unterrichtskonzepte umgesetzt.

Mit dem Beginn der Osterferien fand vom 4. – 6. April das DiASper Spring Camp mit 11 Schülern aus Kiel und dem Umland statt. An drei Tagen konnten diese den 3D-Druck vom Modellieren bis zum Drucken der entworfenen Objekte kennenlernen. Das Programm beinhaltete darüber hinaus Einblicke in die Anwendungen des 3D-Drucks in Industrie und Handwerk sowie mathematische Aufgabenstellungen, die mit dem Modellieren von dreidimensionalen Objekten verbunden wurden.

Der Mai stand für das Projekt im Zeichen der Teilnahme an verschiedenen öffentlichen und wissenschaftlichen Veranstaltungen. Der Austausch zwischen Projekten, die sich mit ähnlichen Themen im Bildungsbereich befassen, gibt Inspiration und Motivation für die weitere Projektarbeit und bietet dank dem Networking auf den Veranstaltungen auch neue Möglichkeiten, Ideen weiterzuentwickeln.

Wir haben das Projekt auf folgenden Veranstaltungen vorgestellt:

Vor der Sommerpause bot das DiASper-Projekt im Juni noch ein Camp für Schülerinnen in Kiel an und beteiligte sich im Juli am Summer Camp des dänischen Projektpartners an der SDU. Das DiASper Girls Maker Camp am 3. Und 4. Juni thematisierte Mathematik und 3D-Druck. Einen ausführlicheren Rückblick finden Sie hier: https://diasper-project.eu/rueckblick-diasper-girls-maker-camp-2022

Das Summer Camp 2022 der Teknologiskolen Anfang Juli bot 125 Schüler*innen Einblicke in die Welt digitaler Technologie. Näheres zu dem Camp finden in dem ausführlichen Beitrag: https://diasper-project.eu/teknologiskolens-robot-sommer-camp-2022

Die Projektarbeit im August befasste sich v.a. mit der Fertigstellung der verschiedenen Unterrichtskonzepte sowie der begleitenden Videos zum Projekt, die einige der Aufgaben für die Schüler*innen anschaulicher machen sollen. Alle Materialien und Videos finden Sie zum Ende des Jahres hier auf der Webseite unter  https://diasper-project.eu/material sowie nach Ablauf des Projekts über die OER-Plattform https://oer.uni-kiel.de/ (Informationen zum Zugang zu der Plattform finden Sie dann ebenfalls hier auf der Webseite) und auf dänischer Seite über eine entsprechende Plattform.

Der September war bestimmt von zahlreichen Projektpräsentationen auf öffentlichen Veranstaltungen. So zeigten wir u.a. auf dem Nørden-Festival in Schleswig (https://www.norden-festival.com/de.html), auf dem es neben einem vielfältigen Kulturprogramm auch Bildungsangebote für alle Altersgruppen gab, am 5. September die Möglichkeiten von Mathematik und 3D-Druck anhand von kleinen Aufgaben, die die Besucher lösen konnten.

Eine Vorstellung des Projekts fand dann auch auf dem Kongress der Initiative ‚Entrepreneurship Education‘ der schleswig-holsteinischen Landesregierung in Zusammenarbeit mit der Joachim Herz-Stiftung (https://wir-unternehmen-was.sh/) am 12. September statt.

Zum Ende des Monats September folgten dann Veranstaltungen der KielRegion, die zum einen mit Rent-a-Scientist Schulen die Möglichkeit bot, Wissenschaftler*innen der Kieler Hochschulen in ihre Klassen zu holen und mit dem Science Day am 30.09. die breite Öffentlichkeit in Bildungs- und Kultureinrichtungen der Stadt einlud (https://www.kielregion.de/aktuelles/details/das-war-der-science-day-2022/). Das DiASper-Projekt beteiligte sich mit Aktionen an einer Kieler Grund- und Gemeinschaftsschule sowie am Science Day mit Aktivitäten am IPN zum 3D-Druck und Mathematik. Unter anderem hatten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit selbstständig Spielfiguren für ein Tic-Tac-Toe-Spiel mit einem CAD-Programm zu entwerfen und diese dann mit dem 3D-Drucker zu realisieren.

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